Kaum etwas ist gefährlicher, als auf dem Dach eines fahrenden Wagens zu stehen. Ein Mann aus Neuseeland ließ sich davon nicht abschrecken oder die Freude über das Ende seiner Bewährungsfrist verderben. Er feierte mit einer Einlage als Autosurfer und verletzte sich bei der artistischen Darbietung schwer.

Kane Heal (22) erlitt schwere Gesichtsverletzungen als er in North Canterbury bei 64 km/h von einem fahrenden Wagen stürzte und über die Straße schlitterte. Angeblich streckte Heal anderen Verkehrsteilnehmern den blanken Hintern entgegen, als er von dem Fahrzeug geschleudert wurde, das seine Freundin fuhr.

Heal hatte vor kurzem seinen, wegen Annahme von Diebesgut, aufgebrummten Hausarrest beendet. Während des Arrests hatte er durch intensive Arbeit genug Geld für den Kauf des Autos verdient. Sein Anwalt beschreibt ihn als "netten Jungen".

Der berüchtigste Fall des Autosurfens ist natürlich die oben abgebildete Szene aus dem Film "Teenwolf". Leider werden wir nie erfahren, ob Heal das Gleichgewicht behalten hätte, wenn ihm die Stuntleute ein paar Tipps vor dem Balanceakt gegeben hätten.