Damals in den 80ern, als die Welt noch in Ordnung war und Werbung kindlich naiv sein durfte entstanden in Australien Perlen sonnengetränkter und salzwasserumwehter Clips, die es sich lohnt vor der medialen Vergessenheit zu bewahren.
Es gibt weiter keinen böswilligen Grund, weshalb man sich gerade über die Aussies jener Tage lustig machen sollte – ähnliches Material hätte sich auch andernorts gefunden. Nur wahrscheinlich nicht in dieser Reinform, dieser geradezu mustergültigen Klischeehaftigkeit und inspirierend unverholenen Geschlechterstereotypie.
Mögliche Gründe wie die schicksalhafte genetische Herkunft von einem Haufen verbannter Sträflinge oder die Isoliertheit des australischen Individuums von anderen zivilisatorischen Einflüssen usw. sollen hier unerwähnt bleiben. Richten wir unser Augenmerk stattdessen auf die herzerwärmenden Bilder UV-blondierter Surfies und Strandnixen jener Tage, die ein solches Maß selbstironischer Lässigkeit verströmen, dass man sich lebhaft vorstellen kann, wie viel Spaß die Mimen bei den Drehs gehabt haben müssen.










































