Tätowierungen werden von vielen Menschen als Markenzeichen von Versagern betrachtet. Das ist auch den Veranstaltern der halbjährlichen Dutdutan Tattoo-Expo bewusst, die den Ruf der jahrhundertealten Kunstform verbessern wollen.
Ihre Bemühungen scheinen zu fruchten. Tätowierungen sind inzwischen gesellschaftsfähig und damit auch als Werbeinstrument interessant. Nachdem sich Neuseelands staatliche Fluggesellschaft bereit erklärt hat, männliche Passagiere zu bezahlen, die ihre Glatze als Fläche für nicht dauerhafte Werbetattoos zur Verfügung stellen, hat nun ein weiterer Industriezweig den Körper als Werbefläche entdeckt: das horizontale Gewerbe.
Ein Bordell in Köln bietet Männern lebenslang freien Eintritt an, die bereit sind, den Namen des Puffs auf ihren Arm tätowieren zu lassen. Bisher haben bereits 40 Männer von dem Angebot Gebrauch gemacht und sich den Namen des Pascha in blauen Buchstaben auf den Unterarm tätowieren lassen. Als Gegenleistung für die kostenlose Werbung brauchen die Männer keinen Eintritt zahlen und erhalten Rabatt für andere Angebote wie Striptease-Tänze. Für sexuelle Dienstleistungen müssen sie aber wie alle anderen Kunden zahlen.
Der Betreiber des größten Laufhauses in Europa, ist nach eigenen Angaben über die gute Resonanz auf den nicht ganz ernst gemeinten Aufruf verwundert. Nach der Fotostrecke unten zu urteilen, gibt es Tattoos, die schlimmer als der Name eines Bordells sind.










































