Hintern sind bei Asylum ein Dauerthema. Wir erinnern da nur an den Vandalen, der seinen Allerwertesten als Stempel einsetzt, den Autosurfer, der anderen Verkehrsteilnehmern das nackte Gesäß zeigt, den Mann, der auf der Klobrille festklebt und den Wettbewerb, bei dem der schönste Po gekürt wird.

Nun haben wir es schon wieder mit diesem Teil der menschlichen Anatomie zu tun. Diesmal geht es um einen Stripclub in England, der die Hintern seiner Tänzerinnen als Werbefläche anbietet. Der Marketingbeauftragte der Platinum Lounge in Cheshire, Dan Phillips, kam auf die Idee, die reizvollen Rundungen seines Personals auf diese Weise zu Geld zu machen.

"Unternehmen können so viele Tänzerinnen sponsern wie sie wollen und damit ihre Werbebotschaft an die Besucher unseres Etablissements bringen", sagte Phillips. Weil der weibliche Hintern immer ein Hingucker sei, werde die Reklame der Firmen dort auch besonders gut wahrgenommen.

Die ungewöhnlichen Anzeigen sollen mit Farbe aufgetragen werden. Phillips vergleicht diese Methode mit der Werbung auf den Rennanzügen von Formel-1-Fahrern. Um die menschliche Haut als Reklamefläche noch attraktiver zu machen, hat Phillips für Geschäftsleute einen weiteren Anreiz geschaffen: Unternehmer, die auf den Hintern der Tänzerinnen werben, erhalten von der Platinum Lounge im Gegenzug Sonderangebote für ihre Geschäftspartner und Kunden.

Wir empfehlen Phillips eine Zusammenarbeit mit dem Laufhaus Pascha in Köln, wo Kunden, die sich den Namen des Bordells auf den Unterarm tätowieren lassen, freien Eintritt erhalten.