Der blecherne Satz des GPS-Systems "Sie haben ihren Bestimmungsort erreicht" hat für einen britischen Autofahrer vor kurzem eine komplett neue Bedeutung erlangt.
Der Autofahrer folgte brav den Anweisungen seines Positionsbestimmungssystems, das ihn aber nicht an sein Ziel, sondern ins Verderben dirigierte. Der Wegbeschreibung des GPS folgend verließ der Mann zunächst die Straße und bog auf einen öffentlichen Fußpfad ein. Er folgte blind der Beschreibung des GPS den steilen und steinigen Hügel hinunter, bis die Kühlerhaube seines Wagens unmittelbar vor einem 30 Meter tiefen Abgrund an einen Drahtzaun stieß.
"Das Navigationssystem hat ständig wiederholt, dass der Pfad eine Straße sei und obwohl der Weg immer schmaler wurde, habe ich der Orientierungshilfe meines Fahrzeugs vertraut", soll der Fahrer Robert Jones nach dem Zwischenfall gesagt haben.
Augenzeugen versammelten sich am Ort des Geschehens in dem Dorf Todmorden in West Yorkshire und beobachteten, wie die Polizei den BMW von Jones mit einem Quadbike von dem Abgrund weg und die Böschung hinaufzogen. Der 43-Jährige, der die Irrfahrt als "Albtraum" bezeichnete, sieht sich nun einer Klage wegen rücksichtslosen Fahrens ausgesetzt.
Sein GPS hingegen stimmte mit leiernder Stimme ein Lied an, bevor es sich endgültig abstellte.
Was bei einer Irrfahrt sonst noch schief gehen kann, siehst du unten auf der Fotostrecke der skurrilsten Autowracks.










































