Vor ein paar Tagen fand in New York die Break-Dance-Weltmeisterschaft statt, an der auch ein hochtalentiertes deutsches Kid teilnahm. Lil Ceng flog zwar gleich in der ersten Runde gegen den US-Boy Thesis raus, lieferte aber dennoch eine respektable Leistung ab. Er zeigte die kraftvolleren, turnerisch anspruchsvolleren Moves, konnte seinem Kontrahenten aber in Puncto Style zu wenig entgegensetzen.

Überhaupt ging es hoch her bei diesen – wenn man so will – sublimierten Hahnenkämpfen, die sich ja ursprünglich aus den gewaltsam ausgetragenen Rivalitäten zwischen den Gangs der New Yorker Straßen-Kids entwickelt haben.

Diese Mann-gegen-Mann Battles beginnen immer mit einem gegenseitigen Belauern und spöttischen vor dem Gegner Herumtänzeln bis es zum eigentlichen "Schlagabtausch" kommt. Dann explodieren die Tänzer förmlich und vollführen die unglaublichsten Moves und bodenturnerischen Kunststücke, dass einem Hören und Sehen vergehen. Auch ohne Anhänger dieser speziellen Kultur zu sein, muss man einfach sagen: Respekt, all ihr Lil Cengs, Thesis', Taisukes, Roxrites und Physicx.