Man muss nicht Anhänger östlicher Philosophien sein, um den Reiz dieses Konzeptes zu verstehen. Jeder kennt das, die Frage, warum einem bestimmte Missgeschicke, Zufälle oder Unglücke immer und immer wieder passieren. Als ob wir aus unseren Fehlern nicht lernen könnten und dann jedesmal aufs Neue geprüft werden.
Das eben ist das Karma eines Menschen, dass auf die eine oder andere Form zurückkehrt, was man durch sein Verhalten zunächst selbst in die Welt gesetzt hat. Sisyphos-gleich kämpft man sich ab und am Ende muss der Stein wieder von ganz unten hochgerollt werden.
Da fragt sich, was sich dagegen tun lässt. Die Interviepartner in Erling Hoveids sehr schönem Film "This ist Karma" geben darauf drei Antworten: Gleichmut, die eigentliche Lektion der jeweiligen "Prüfung" lernen und eine gewisse Losgelöstheit von den Reizen irdischer Güter.
Ob sich das so ohne Weiteres auf unseren eigenen Lebensstil übertragen lässt? Fraglich ... Dennoch ein lohnenswerter Clip, der durch die starken Bilder und die heiter-ruhige Art der Erzählenden überzeugt.


























Richtig zur Mode ist es geworden, dass sich noch die entlegensten Berufsgruppen ihrer Kleider entledigen und sich für den guten Zweck oder, auch beliebt, zur Eigen-PR ablichten lassen. Da kann dann, wer möchte, jeden Monat eine andere Nackerte anglotzen und sich an den meist charmant-naiven Posen der Jungbäuerinnen, Sportanglerinnen, Studentinnen, Englisch-Lehrerinnen, Ski-Lehrerinnen und was es sonst noch alles gibt, erfreuen.

Ein seit über 100 Jahren bestehendes Fleischverarbeitungs-
Die Supertalente singen, tanzen, spaßen um die Wette, dass es eine wahre Freude ist. Zumal es ja nichts gibt, bei dem man nicht sagen könnte, dass da auch irgendwie ein Talent dahinter steckt. Das Format ist die konsequente, ja notwendige Weiterführung aller bisherigen "Land-so-und-so sucht sein irgendwas". Hier kann jeder mitmachen, denn weder Alter, Genre, Geschlecht, Ausbildung des Talents spielen eine Rolle. Das einzige was zählt ist die Frage: Bringen die angehenden Stars den versammelten Mob auf den Rängen zum lachen, weinen, brüllen, mitleiden oder zu peinlicher Berührtheit?

















